Cariñena

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      Die D.O.P. Cariñena im Ebrotal ist eine der ältesten geschützten Herkünfte Spaniens – und die Wiege der Garnacha. Hier wächst der Wein der Steine.

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      El vino de las piedras – der Wein der Steine

      Südlich von Zaragoza, im Tal des Ebro, liegt die D.O.P. Cariñena – seit 1932 geschützt und damit eine der ältesten Herkunftsbezeichnungen Spaniens. Die Weinberge steigen vom Talboden bis auf 800 Meter an den Fuß der Sierra de Algairén, wo die Reben auf rötlichem Kalkstein und Geröll stehen. Die Spanier nennen den Wein von hier „el vino de las piedras“: den Wein der Steine.

      Welche Rebsorten wachsen in Cariñena?

      Cariñena gilt als Wiege der Garnacha – kaum irgendwo stehen so viele alte Garnacha-Reben wie hier, manche über 90 Jahre. Dazu kommen Tempranillo, Syrah und Cabernet Sauvignon bei den roten, Macabeo, Chardonnay und Moscatel de Alejandría bei den weißen Sorten. Kurios: Die Rebsorte Cariñena (auch Mazuelo genannt) trägt den Namen der Region – hier wurde sie zuerst beschrieben.

      Extremes Klima, konzentrierte Weine

      Sehr heiße Sommer, sehr kalte Winter und der Nordwind Cierzo, der die Trauben trocken und gesund hält: Das Klima im Ebrotal ist rau. Die Reben in 600 bis 800 Metern Höhe liefern kleine Beeren mit dicker Schale – daraus entstehen dichte, würzige Rotweine mit reifer Frucht und weichen Tanninen.

      Wofür ist Cariñena bekannt?

      Für Garnacha von alten Reben zu Preisen, die anderswo unmöglich wären. Kritiker wie James Suckling und Wine Enthusiast bewerten die besten Weine der Region regelmäßig mit 90+ Punkten – Cariñena ist einer der spannendsten Geheimtipps Spaniens.

      Gut zu wissen

      Cariñena im Überblick

      Klima
      Kontinental mit heißen Sommern, kalten Wintern und dem Nordwind Cierzo
      Böden
      Rötlicher Kalkstein und Geröll in 400 bis 800 Metern Höhe
      Rebsorten
      Garnacha, Tempranillo, Syrah, Macabeo und Chardonnay

      Häufige Fragen

      Ist Cariñena eine Rebsorte oder eine Region?

      Beides. Die Region im Ebrotal gab der Rebsorte Cariñena (auch Mazuelo genannt) ihren Namen. In der Region selbst ist heute allerdings die Garnacha die wichtigste Traube.

      Was bedeutet „el vino de las piedras“?

      Übersetzt „der Wein der Steine“ – der Beiname der Weine aus Cariñena. Er kommt von den Geröll- und Kalksteinböden, auf denen die Reben stehen und die den Weinen ihre mineralische Würze geben.

      Wie schmeckt Garnacha aus Cariñena?

      Reife rote Frucht wie Himbeere und Kirsche, dazu würzige Kräuternoten und weiche Tannine. Weine von alten Reben bringen zusätzlich Tiefe und eine feine Mineralität mit.

      Zu welchem Essen passen Weine aus Cariñena?

      Die kräftigen Rotweine lieben Gegrilltes, Schmorgerichte und würzigen Käse. Jüngere Garnachas und Rosés passen zu Tapas, Pasta und Pizza – die frischen Weißen zu Fisch und Geflügel.

      Hier liegt Cariñena